I WANNA BE CLOSER TO THE STARS....

Bilder einer Beerdigung

Streng Dich an, lass nicht locker, fang an das zu zeigen woran Dir letzten Endes am meisten liegt! Keiner verlangt, dass Du zaubern kannst - Nur dass Du es probierst...

 

Wir hätten es gerne probiert. Doch nun bleibt, das Wissen um verbrannte Erde und um unendlich viel verschwendete Zeit.

Ich treffe Menschen, die ich seit Jahren kennen sollte.

Ich spreche eine Sprache, die wir alle verstehen.

Ich lege die Erinnerungen, die wir nicht haben können in mein Herz neben die Hoffnung, dass es ab jetzt anders sein könnte. Dass man es anders machen kann.

M. Wir haben den Begriff der Liebe eingeführt - nur viel zu spät. Es war immer schon zu spät, vor Jahren schon.

 

Sie erschrecken mich, die Bilder in meinem Kopf, die Wahrheiten, die zeigen warum sie geworden sind, wie sie sind, warum sie kaputt sind, und es nur sein können, warum sie eine Mauer brauchen, die nach all der Zeit niemand mehr zerbrechen kann.

 

J. Vergiß nie welche Spuren Du hinterlässt, in Deinen Kindern, ohne es gewußt, ohne es gewollt zu haben.

 

Ich hab getrauert, um einen Menschen, den ich gerne gekannt hätte, den ich gerne berührt hätte. Ich habe um jene getrauert, die um ihn trauern können, und ich habe sie gehasst, die Menschen, die Steine zwischen uns gelegt haben, die niemand wollte ausser ihnen selbst.

Ich habe die beiden Männer an mein Herz gedrückt, denen ich nah genug war, und ihr Leid gefühlt, besser als sie selbst.

 

Ich habe ein Stück Vergangenheit mit begraben, und ein Stück Hoffnung. Ich habe einem Eichhörnchen zugelächelt, und der Hoffnung.

 

Die Stimme der Mutter im Ohr habe ich den Vater gestützt, der stark war wie er es immer sein musste, und den Onkel, dessen Lebensgerüst zerbrochen ist an den Lügen, an die er gelernt hatte zu glauben.

 

Wir haben uns an dem Vertrauen geschnitten, und unsre Liebe, von der wir nichts wussten als Pflaster benutzt.

In all dem ein Lächeln.

 

Ich hätte gerne gezaubert - für die Herzen, der Menschen, die an meinem lagen und liegen. heute. morgen. immer.

 

Ich werde den Kampf nicht aufgeben!

niemals!

14.12.07 18:27, kommentieren

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Atmen.reloaded

Erinnert ihr Euch noch an die : Ich will einfach nur Atmen Phase - und an die Lyrik dahinter.
Ich habe sie wieder in Angriff genommen. Noch sind es nur Skizzen - mehr innerlich als äußerlich, aber ich tue es schon, eifrig.
Atmen.

Und deshalb gilt hier mein Dank heute jenen, die mir beim Luftholen geholfen haben. Danke. Ohne Euch wäre es länger dunkel gewesen. nicht nur in mir. auch um mich.

Besonderer Dank geht an Minusch:
Danke für Deine Wut. Danke für unsre Freundschaft. Danke für den hörschigen Zimt.

Danke auch an M:
Ich weiß, es ist nicht immer leicht für Dich mir ein Freund zu sein, in dieser Zeit, mit unsrer Geschichte. Mach Dir nicht so viele Sorgen - Du weißt - die Katze fällt auf die Füsse.

Danke an die beiden anderen Ms:
Ihr seid knuffig Jungs...you make my life bright.

Danke an D.
Du hast Dich als ein Freund erwiesen, als ich für alle anderen nur zu habendes Frischfleisch war. Danke für Dein Verständnis, Deine Klarheit, Deinen support.

Danke an I.
Ein anderer Traum, aber einer, der meine Wirklichkeit kitzelt.

Ein weiterer ganz besonderer Dank an die Autorin von "Eat, Pray, Love" - die mir den Weg zu mir zurückgezeigt hat.

Danke auch an J.
Für und wegen allem. Thnx for making me stronger.


Ohne dass ich eine Kämpferin werden muss, die ich doch schon bin.

Danke an mich, dass ich dem Fluss in mir folge, dem Verlangen lausche und Pläne mache, mich träumen lasse, und mir Ziele setze.
Hier und heute...

*a pretty piece of flesh*

the funk soul sister

8.12.07 10:58, kommentieren

Schneeköniginnentreffen

Nur noch ein paar Stunden Schlaf, oder wie man das auch immer nennen mag, was nachts mit mir zur Zeit passiert, und dann breche ich auf, über das Eis.

Den einzigen anderen Leuchtturm besuchen, dessen Licht mich diese Woche nicht nur erreicht, sondern zum Strahlen gebracht hat.


Ich werde warme Wintersachen einpacken und ein paar Fragen - damit wir sie begraben können im Herzen eines Schneemanns...



Wenn er dann schmilzt, werden auch sie vergangen sein.


Dazwischen backen wir Plätzchen und lassen uns Worte auf der Zunge zergehen, testen eine Nähe, die viel auszuhalten hatte und viele Eisberge zwischen sich aufgetürmt hat.
Dann lauschen wir dem Regen in der Nacht und kuscheln uns in warme Decken und warme Erinnerungen.



Bei ihr werde ich meine Wut der Träumerin und dem kleinen Mädchen vorstellen - vielleicht erkennen sie sich wieder - und mich dann auch ein Stück.



Dieser Neuanfang bringt Altes hervor.
Ich musste erst einen Riss in meiner Seele zulassen, damit das Licht wieder eindringen konnte.


Nun schicke ich Seifenblasen hinauf über die Rehling zu den Sternen und singe ein Lied, dessen Melodie in einem anderen Herzen geboren wurde.



Vielleicht erzähle ich einst davon, wenn ich sie wirklich niederschreibe.

Die History Sibiriens, die auch meine ist - und doch etwas völlig anderes.

30.11.07 22:28, kommentieren

Klar.sicht des Nachts

Als der Regen auf die Scheiben fiel, fielen auch die ersten Tränen.

Nachdem man mir vorher will Lob hatte zugedeihen lassen, über die Art und Weise, die Klarheit, die Tiefe, kamen sie. Die Worte gegen den Selbstbetrug, die Worte wahrer Freundschaft, die Worte die das Verstecken unmöglich machten.
[B. - ich werd Dir ewig dankbar sein....dafür und für vieles andere auch.]

Nun ist sie da, die Wut, die ich vorher nicht finden konnte in all der Liebe. Die Wut, die ich brauche für die Trauer - und seid gewiss, sie wird auch noch ihren Weg in Worte finden, wenn ich sie durch meinen Kopf und mein Herz gefiltert habe.

Aber sie ist da, und ich begrüße sie glücklich, auch wenn die Erkenntnis dahinter schmerzt, und mehr in Frage stellt als nur das Gerüst dass ich mir gebaut habe.



Aber solange ich hier gemütlich im Inneren des Leuchtturms sitze, die kleine Katze um meine Füsse herumschnurrt und es leise nach Zimtsternen riecht, solange ich mich über den Regen, das weiße Telefon und den Dampf freuen kann, der aus der Teetasse steigt - meiner Zweit-Lieblingstasse, nachdem die Erstlieblingstasse kaputt ist - solange wird auch die Wut einen Weg finden.


Einen Konstruktiven. Nun ist nur die Frage - teile ich sie der Welt, dem Kapitän, den Freunden mit. Damit sie wissen was ich denke, damit sie Prozesse sehen? Oder zerstöre ich damit eine Brücke, die wir uns gerade zueinander bauen?
Aber kann ich unter diesen Voraussetzungen auf dieser Brücke gehen? Stehen? glauben dass sie hält?


Wenn ich glaube dass das Feuer unter Sibirien eines Tages ausbrechen würde, dürfte ich keinen Schritt mehr über die SIlberseen gehen.


Ich werde darüber schlafen...beten...schreiben.

Und mir dann Rat an der Schulter holen, die mir zur Zeit die Ehrlichste ist, und dann vielleicht eine andere Form von ehrlichem Trost von jenem, der mir am nahsten und fernsten ist.


Vorher gehe ich ein paar Sterne streicheln und ein paar Sehsternchen retten.


*in love with you*

1 Kommentar 29.11.07 18:34, kommentieren

wenn der Abend graut

Es ist kalt geworden und die Nacht zieht herauf.
Mit ihr lässt die Selbstbeherrschung nach und die Sehnsucht kommt wieder.
Die Sehnsucht nach ein paar Lichtspuren durch die Nacht, nach der Stimme, die mir bis heute den Atem raubt, die mich sprachlos macht, nach den Blicken, die jeden Widerstand in mir zu Boden bringt.
Viel schlimmer, die Sehnsucht nach den kleinen Berührungspunkten, den kleinen Worten - garnicht nach den großen Gefühl, sondern nach den kleinen Alltagsbildern. Es hat lange gedauert bis wir sie geteilt haben, sie sind nur kurz geblieben.
Sie fehlen mir mehr als das große Gefühl.

Ich schaue den Mond an und denke an die wunderschöne Wiese, und an eine andere Wiese im Herbst, auf der die Fragen sich immer noch in den Ästen verfangen.


Es ist kalt geworden und still.
Ich hülle mich in meine Decke und hoffe dass sie wiederkommen werden, die Worte aus seinem Munde, die Worte die mir dann nicht mehr Anker sein werden, nicht mehr das Messer in meiner Brust, sondern Teil der Brücke, die wir beide betreten.


Ich weiß nicht wie lange er schweigen muss, bis die Stille nicht mehr verfänglich ist.


Es wäre einfacher, alles, wenn ich ihm nicht irgendwann einmal die Verantwortung übertragen hätte. Ich fragte noch ob er bereit sei sie zu tragen. Er bejahte.
DAmit fing alles an, nach dem Satz, ich möchte das Du Haltung bewahrst.


Ich tue es immer noch, so gut ich kann. Um unser beider Willen.

Aber die Sehnsucht zieht heran, und mit ihr der leise Schmerz, wenn es dunkel wird.

28.11.07 19:39, kommentieren