I WANNA BE CLOSER TO THE STARS....

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der Tag davor II

Es ist Sonntag. Die Sonne scheint und die Buchstaben tanzen wie wild über mein Papier.

Ich würde einfach gerne nur hiersitzen und schreiben. Meine Atemserie anfangen, Briefe an die Menschen meines Herzens schreiben. Aus meiner Kaffeetasse kommen kleine Wölkchen und ich spaziere auf den Balkon und atme die letzten Spätsommersonnenstrahlen ein. Ich möchte hinaus ins Grüne. Ich möchte mit ihnen lachen und tanzen und rumspinnen. Blätter sammeln und Erinnerungen pressen. alleine sein.

 

Es ist immer seltsam und ein wenig traurig die eigenen Menschen durch andere Augen zu sehen. Die Spuren und Ecken, die man aus Liebe kaum noch sieht - und doch bei Fremden nicht akzeptieren könnte.

Ich bin blauäugig. und manchmal naiv.

 Ich wünsche mir ein Solosaxophon und eine Berührung. nur für mich. keine die übriggeblieben ist, weil niemand anders dawar. nur für mich. etwas reales.

Ich wünsche mir die Kraft morgen das Wissen, das ich doch zu haben scheine gut zu verkaufen. Und Kraft für die Menschen, denen ich mich nahefühle.

Es ist herbstlich draussen, und die Luft zittert ein wenig in Erwartung. Die Platanen beweisen wieder einmal dass sie keine Kastanien sind und streicheln mein Fenster. Ich streichle zurück. der Wind auf meiner Wange ist kalt und zärtlich.

doch auch nur zufällig....

wie alles um mich dass ich nicht mit eigenen händen geschaffen habe. Und diese sind müde. und atemlos die Worte.

schal wie brackiges Wasser und Zimttee im Anblick von Frühlingsanemonen.

Ich bin eine Herbstzeitlose.

 

2 Kommentare 1.10.06 12:27, kommentieren



Wie immer kurz davor

..steigt diesmal die Aufregung. Aber ich werde das schaffen, wie ich alles irgendwie geschafft habe. Mehr recht als schlecht.

 

Und das Leben wird weitergehen, und die Autos werden weiterfahren und die Nachbarn werden weiterhin morgens um 2 rumgröhlen, wenn ich schlafen will. All das macht mir kaum etwas.

I'm just a line in a book you already closed.

Ja, ich habe gestern geweint, zum ersten Mal seit langem. Um einen Menschen, den ich nie aufhören werde zu lieben. Um einen Menschen, den ich nicht halten konnte. Um einen Menschen, der sich von mir entfernt hat.

um mich und das unbeobachtete Kind.

Es hat gutgetan auch wenn meine Augen heute morgen verschwommen sind und für all dies keine Zeit ist in mir .

 

Liebes Leben, danke dass du mal wieder bewiesen hast, dass ich dich nicht unterdrücken kann. Ja, heute nachmittag machen wir was schönes - versprochen.

Es

2 Kommentare 2.10.06 06:23, kommentieren

Graublau

es ist ein seltsamer Tag. Nicht gut oder schlecht. Wie ein Anhalten in einem Strudel zu schneller Zeit.

Ich bin ganz bei mir. Segel zu setzen für die Wege, die ich gehen werde, wenn dieser Sturm an mir vorbeigezogen ist.

Meine Finger färben Papier, meine Worte graben sich hinein wie gemeisseltes Leben. Sie passen nicht, sie reiben und kratzen aneinander. Sie sind nicht schön diese Worte, und doch...sie sind was ich gerade sein will.

GRad - Linig in ihrem Anders- Sein. Verbogen in ihrer Konsequenz.

Wenn ich den Kopf schieflege kann ich Schiffe sehen, die über den Horizont fallen, kann ich das Atmen in Grautöne malen, die in blauen Träumen schwimmen.

 Ich banne nichts, es ist nur ein flüchtiges Vorbeifliessen in meinen Gedanken, dass ich versuche zu bannen. Weder künstlerisch noch künstlich.

Auch die Kamera wäre heute keine Stütze, dies Gefühl ist nicht zu bannen.

Es ist wild und lebendig in seinem Stillstand.

Es ist wild.

Wild wie das Leben.

 

Gewuchert.

Es ist ein Teil von mir.

 

 

Danke an die Menschen, die bereit sind auch diesen Teil wahrzunehmen. Danke für den Mut einmal nicht der Perfektion nachzustreben, sondern nur dem Gefühl.

 

Tief in mir

2 Kommentare 3.10.06 14:22, kommentieren

Atmen I

Ich habe endlich das Atemprojekt begonnen....viel noch in Gedanken, nicht gebannt, nicht fertiggelebt und gedacht....doch der Anfang ist geflossen, mit einem leichten Husten und einem lauten Lächeln.

 

Anhalten

auf den abstellgleisen wachsen

wachsam sein an den gleisen

den dingen namen geben

wie ein kleiner mord

unterbricht jedes Wort

den atem

3.10.06 14:25, kommentieren

Sehnsucht

Die Kerzen brennen langsam. Das Licht flackert und in den Schatten an der Wand sehe ich die Regentropfen, die aus dem Himmel fallen.

 

regen.atem 

Zwischen den schattenspielerein plätschert der abend,

sammelt sich staub auf der haut

und sehnsucht.

Die Krümmel fallen lautlos zu Boden.

während das gewitter auf sich warten lässt

kitzelt elektrizität die haut

wie wortfremde küsse

 

in den regentropfen sammelt sich der atem

des menschen, der liebt

Neben seinem Herzschlag schläft die Nacht.

Atemlos 

 

 

 

 

Ich habe so viele Wünsche und Träume. Und so oft das Gefühl auch dieser Blog und diese Worte spiegeln nicht wieder wer ich wirklich bin

so oft jemand anders.

ich bin mir nicht fremd, ich kenne mich nur nicht. so wie die anderen.

 

Meine Worte sind ein schaler Nachgeschmack und ein Geschenk.

Für die Menschen, die mir nahe sind oft nur unverständlich oder ein Geschenk, jedoch selten die Waffe, die sie sein sollten.

Ich schmiede mir ein Schwert aus dieser Sehnsucht und lege es zwischen mich und die Welt. Ich liebe das Schweigen gerade - es lässt Raum zum

ATMEN

honey-take me to the bees!

 

 

 

 

2 Kommentare 3.10.06 22:58, kommentieren