I WANNA BE CLOSER TO THE STARS....

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Der Schnee fällt.

Ich atme wortlosigkeit. Das Hämmern gegen den Eis

wird leiser. Sie geben auf. Endlich. Nur ein kleiner Riss in der Aussenhaut. Ich werde ihn kitten mit einem Pflaster aus

Realität.

Dann geht es weiter. Nach vorne. im Stillstand.

Ich friere ein bischen. Das Gefühl schon alt.

 

Ich bleibe. es ist schön hier, im Schweigen.

 

Das Pflaster hilft, wie jede bittere Medizin.

Ich bin schon seit Jahren

krank.

2 Kommentare 2.11.06 08:12, kommentieren



(no)

 

[me/myself/I]

 

{sieb.irien} in den löchern fällt die hoffnung auf fruchtlosen boden. _Urbanisierung

 

[tag[traum[verräter]traum]töter]=me

1 Kommentar 2.11.06 08:17, kommentieren

ge.wildert

Die Tränen mit denen ich einschlafe und aufwache sieht man nicht mehr. Das ist gut so, ich brauche kein Mitleid.

Ich bin ganz ich, ganz hier, es ist kalt geworden draussen, der Winter schickt seine Boten.

Ich muss mich weniger verstecken und schützen, die Kälte kommt zu mir, wie gerufen. Sibirien breitet sich aus....

 

Vielleicht hätte ich mir ein paar Worte gewünscht dies Wochenende aus der Ferne, vielleicht eine Umarmung in Gedanken. Vielleicht hätte ich die Menschen gerne erreicht die mir wichtig sind und mir bei meiner Angst helfen könnten. Weil sie da sind. Aber sie sind selbstgewählt fern, eine gemein.sam.e Entscheidung, mit der ich nicht hardern werde. Sie sagt zuviel über mich aus.

Ich nehme mir noch ein paar Realitätspflaster, trinke eine Kanne Eistee und verschwinde in den fremden Worten.

Diese sind mir geblieben, neben der Angst. Sie stehen fest, ohne Zittern Schlange um in meinen Kopf zu gelangen.

 

Wenn ich die Sehnsucht und Einsamkeit ausquartiere wird Platz sein. Für eine sehr lange Zeit.

 

Kein Um - nur Auszug.

 

Die Kisten voller Träume stehen an der Bordsteinkante. Bedien Dich wenn Du einen brauchst, ich tue es nicht.

 

[grenz.ernst][gang.fall]

3 Kommentare 4.11.06 10:56, kommentieren

s/w

Wie silberne Ketten
liegen die Spinnweben
über meinen Augen
Zwischen den Schatten
erahnen wir das Glück
nur durch die Abstände
zwischen den Sonnenflecken

Dunkel ruhen die Ufer
in ihren Verankerungen
wie Fischernetze liegen
die Fensterlucken
auf meiner nackten Haut
Zwischen den Weggabelungen
erahnen wir die Erinnerung
nur durch Nutzspuren
der Bilder
der Jahre zuvor

Coloriert erscheinen die Schwalben
über den Warnschildern
harmlose Schlagschatten
treffen ein Bild
mit Wahrheit

In den Augen der Katze
erahnen wir den Verrat
nur durch den Spiegel
der niemals bricht

2 Kommentare 13.11.06 22:09, kommentieren