I WANNA BE CLOSER TO THE STARS....

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Mittwochs

Der Schnee fällt. schnell, leise, unerbittlich.

 

Es ist klirrend kalt und die W_orte zerbrechen an der Wärme des Schweigens in mir.

 

Ich atme weiter.

 

Auch wenn die Frage im Raum steht welcher Mensch ich bin, wo ich die Ziellinie vergraben habe, und warum andere Menschen etwas in mir sehen dass ich nicht bin.

 

Ich verschenke Spiegelscherben für den Atemhauch und zünde eine weiße Kerze an. Meine Pläne schweben durch den Raum, hoch an der Decke verstecken sich meine Träume, mein Staubbesen reicht nicht, sie herabzuholen.

 

Ich sitze in der Mitte des Raumes, umarmt von einer blauen Decke und einer Wasserflasche und schaue ins Nichts

(in mir(

 

Mit dem rosa Staubwedel puste ich die Spinnweben ueber meine Hoffnungen, meine Tastatur spricht nur noch english und ich erliege der Sehnsucht.

]\|}wieder. einmal.

 

noch bin ich hier....

 

doch der Atem wird warm

 

2 Kommentare 24.1.07 10:45, kommentieren



Luftholen

Ich habe gestern ein Geschenk bekommen.
Ein wunderschönes, unschätzbares, eines dass ein wenig Luft in mein Dunkel bringt und mir ein Licht anzündet. An einem fernen Fenster, damit ich es nicht unbedacht ausblasen kann, aus Angst, aus Atemlosigkeit.

In mir ist eine stille Dankbarkeit und viele Worte, die langsam wieder erwachen.

Nun halte ich meine Seele in den Schnee und atme hell gegen das Licht.


Sibirien ist ein schöner Ort, wenn das Herz glüht ohne dass das Eis schmelzen muss.

Minusch! Ich bin Dir soviel dankbarer, als ich Dir jetzt sagen kann.

25.1.07 12:24, kommentieren

Schneesonntage

Guten Morgen Morgen.

 

Ich bin aufgewacht aus einem Traum, der schon verflogen ist. Nach einem Abend voller Ruhe. Das Chaos habe ich immer noch nicht beseitigt und verlasse doch schon wieder das Haus, schliesse die Tür und gehe in meinen Teil des Lebens gerade.

 

Macht Euch gerne weiter etwas vor, das ist keine Traumtänzerei, das ist Selbstbetrug, Verleugnung und Beschönigung, aber es ist nicht meine Aufgabe Euch die Augen zu öffnen, ihr habt nicht darum gebeten und ihr werdet so weiterlaufen und laufen und laufen, und wenn ihr Glück habt Euch selbst rundschleifen an allen Kanten und nicht anecken an Euren Welten... Ich würde es Euch wünschen, aber ich werde es nicht betrachten, nicht auf Dauer.

Es betrifft mich nicht mehr, ich bin nicht mehr traurig deshalb, nur traurig weil ich nicht mehr traurig bin.

Die Wand meines Iglus ist dick.

 

[(distanz)]

Ich habe gestern Stärke in mir gespürt, ich kann wéitergehen, als ich es schon gegangen bin. Hinter der Atemlosigkeit wartet das Atmen ganz ruhig auf mich, meine Ruhe ist nur inmitten des Sturms zu finden.

Ich habe keine Angst mehr. heute.

Nun gehe ich hinaus in die Welt und pflücke Buchstaben aus ihrem Haar, lege sie als Ketten um mein Herz und bin behütet.

 

 

1 Kommentar 28.1.07 08:26, kommentieren