I WANNA BE CLOSER TO THE STARS....

Archiv

Abendsehnsucht, Nähnadeln und Winterdecken

Es ist wieder an der Zeit, die Worte singen leise, wie immer wenn ein warmer Wind das Eis gefährdet, auf dem ich meine vorsichtigen Schritte mache.

Die Zeit wandert voran und ich habe wenig zu tun, viel zu denken und bin manchmal so müde der Erklärungen, der Hoffnungen, der Illusionen, die sich andere um mich machen...

Die Männer in meinem Leben sind schwierig, wie sie es immer sind. Ich suche sie wohl danach aus. Ich liebe Herausforderungen - aber wenn es nur Forderungen sind, werde ich müde...mit der Zeit, und der Anstrengung, die ins Leere läuft.
Genauso ist es mit den Männern der Phantasie...ich bin nicht was sie denken. Bin nicht schön, nur normal intelligent, nicht besonders freizügig, nur freiheitsliebend, bin nicht groß nur Standard, bin dick und ändere das nicht von heute auf morgen, bin hässlich und verstecke mich hinter Büchern und Sonnenbrillen.

Bin nur ich! und das gerne. Auch wenn es nie reichen wird, nie anders sein wird, nie besser sein wird.

Ich reiche mir - bin hin - und ausreichend - doch nicht das, was man in mir sehen will.

Vielleicht umarmt Dich mein Schatten, wenn du weitergehst.

Laß mich bei mir, es ist schön hier. In meinem Jglu blühen die Blumen warm.

19.8.07 16:54, kommentieren



Perfect Park-ing

Guten Morgen liebes Leben,
lange schon hab ich Dich nicht mehr so strahlend gesehen - im strömenden Regen lädst Du mich ein Bäume zu umarmen und Freunde zu besuchen, Briefe zu schreiben und Staub zu wischen.
In all den Zeiten bin ich dir treu geblieben, mehr oder weniger, habe immer wieder zurückgefunden auf den Weg, von dem ich mir nicht sicher bin wohin er noch führen mag.

Ich zerbastelte meine Sprache und setze sie neu zusammen, noch hat sie sich nicht zurechtgefunden, ich sehe das Bild im Puzzle noch nicht. Vielleicht wird es ein Puzzle bleiben...

Vielleicht reicht der Schmerz sie wiederzufinden, die alten Worte, Zeiten, Freunde. Vielleicht besinnt man sich aufs Wesentliche.


Erster Kuss

Cola light für den Anfang,
eine Prise Zimt an das Huhn,
& ein zerknittertes Photo von Paris.

in der Hosentasche, neben Kirschlollopapier
und nie eingelösten Einkaufszettel.

Ketchupflecken auf Ringeltshirts,
sakrale Gefühlswirrungen
und Grasflecken in der Lieblingsjeans.

die sich nicht mehr tragen ließ. hinterher.

Cadburry Schokolade.
ein Bibiotheksbesuch nachts .
Ratatouille kochend,
mit schiefsitzender Schirmmütze.
Das beruhigende Drehen der Waschmaschine.

dass sich im Kopf fortsetzt,
gegen dich fällt.

und in einem Lächeln landet,
dass Motten gegen das Licht fallen lässt.

1 Kommentar 21.8.07 09:58, kommentieren