I WANNA BE CLOSER TO THE STARS....

Gestern

Perfect Park-ing

Guten Morgen liebes Leben,
lange schon hab ich Dich nicht mehr so strahlend gesehen - im strömenden Regen lädst Du mich ein Bäume zu umarmen und Freunde zu besuchen, Briefe zu schreiben und Staub zu wischen.
In all den Zeiten bin ich dir treu geblieben, mehr oder weniger, habe immer wieder zurückgefunden auf den Weg, von dem ich mir nicht sicher bin wohin er noch führen mag.

Ich zerbastelte meine Sprache und setze sie neu zusammen, noch hat sie sich nicht zurechtgefunden, ich sehe das Bild im Puzzle noch nicht. Vielleicht wird es ein Puzzle bleiben...

Vielleicht reicht der Schmerz sie wiederzufinden, die alten Worte, Zeiten, Freunde. Vielleicht besinnt man sich aufs Wesentliche.


Erster Kuss

Cola light für den Anfang,
eine Prise Zimt an das Huhn,
& ein zerknittertes Photo von Paris.

in der Hosentasche, neben Kirschlollopapier
und nie eingelösten Einkaufszettel.

Ketchupflecken auf Ringeltshirts,
sakrale Gefühlswirrungen
und Grasflecken in der Lieblingsjeans.

die sich nicht mehr tragen ließ. hinterher.

Cadburry Schokolade.
ein Bibiotheksbesuch nachts .
Ratatouille kochend,
mit schiefsitzender Schirmmütze.
Das beruhigende Drehen der Waschmaschine.

dass sich im Kopf fortsetzt,
gegen dich fällt.

und in einem Lächeln landet,
dass Motten gegen das Licht fallen lässt.

1 Kommentar 21.8.07 09:58, kommentieren

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Abendsehnsucht, Nähnadeln und Winterdecken

Es ist wieder an der Zeit, die Worte singen leise, wie immer wenn ein warmer Wind das Eis gefährdet, auf dem ich meine vorsichtigen Schritte mache.

Die Zeit wandert voran und ich habe wenig zu tun, viel zu denken und bin manchmal so müde der Erklärungen, der Hoffnungen, der Illusionen, die sich andere um mich machen...

Die Männer in meinem Leben sind schwierig, wie sie es immer sind. Ich suche sie wohl danach aus. Ich liebe Herausforderungen - aber wenn es nur Forderungen sind, werde ich müde...mit der Zeit, und der Anstrengung, die ins Leere läuft.
Genauso ist es mit den Männern der Phantasie...ich bin nicht was sie denken. Bin nicht schön, nur normal intelligent, nicht besonders freizügig, nur freiheitsliebend, bin nicht groß nur Standard, bin dick und ändere das nicht von heute auf morgen, bin hässlich und verstecke mich hinter Büchern und Sonnenbrillen.

Bin nur ich! und das gerne. Auch wenn es nie reichen wird, nie anders sein wird, nie besser sein wird.

Ich reiche mir - bin hin - und ausreichend - doch nicht das, was man in mir sehen will.

Vielleicht umarmt Dich mein Schatten, wenn du weitergehst.

Laß mich bei mir, es ist schön hier. In meinem Jglu blühen die Blumen warm.

19.8.07 16:54, kommentieren

Wir-war

Es ist viel Zeit vergangen, und es wird noch viel Zeit vergehen. Die Worte sind immer noch nicht zurückgekommen und ich warte.

Mein Leben und ich, wir sind uns gut. Wir berühren uns und haben wenig Platz für andere. Wir wollen nichts geben, wir wollen die Sonnenstrahlen berühren, Füllwatte in kleine Glückskatzen pressen und unser Lachen bewahren. Wir wollen uns bewegen, morgens zum Briefkasten rennen, und warten was die Zeit uns bringt.
Langsam die Fühler ausstrecken und zu manchen Menschen wieder Worte schicken, die Gefühle ausdrücken sollen, langsam sehen wohin der Weg sich weitet.
Die Ruhe und weite spüren.

Atmen.


Ich blicke offen und frei in die Zukunft, ich begrüße jene, die mich auf diesem unbekannten Weg begleiten...

Ich kann die Welt für manche von Euch nicht ändern, und ich werde mich nicht ändern. Es gibt mich nicht mehr in Klein, es gibt mich nicht als sinnstiftendes Element.
Ich bin immer nur eine Lebensbereicherung...ein Lichtfunke. Das Feuer müsst ihr selbst in Euch tragen...

2 Kommentare 16.5.07 17:52, kommentieren

Frei - nacht

 Es ist ein guter Tag, es war ein guter Abend, es ist alles nicht so schlimm wie es scheint.

Ich bin ein anderer Mensch, auch wenn die anderen es noch nicht merken, ich weiß es. Manchmal überfordert es mich noch, und mein Körper kommt bei meiner Entwicklung auch nicht hinterher.

 

Und nein, ich bin nicht kleinmädchenniedlich...muss ich auch garnicht sein... auch wenn ihr das glaubt. Aber dahinter steckt ne ganz tief bösartige Erotik, und nur weil ihr sie mehr nach aussen tragt, müsst ihr nicht glauben ich hätte sie nicht und würde anders funktionieren.

 

Und S. Wenn Du meinst so sollte man mit seinen Freunden umgehen, kannst Du das gerne tun. Dann waren wir die längste Zeit welche, aber hey, warum sollte ich mir an Dir wehtun...

 

M. Ich vermisse dich, aber es tut nicht mehr weh. Es ist ein warmes Gefühl zu wissen dass es Menschen wie Dich gibt, und irgendwann wird einer dieser Menschen bereit sein mein Gegenspieler zu sein.

 

Ich tue nichts! für jemand anders heute.

Ich bin einfach nur für mich!

 

 

1 Kommentar 9.12.06 16:10, kommentieren

ge.wildert

Die Tränen mit denen ich einschlafe und aufwache sieht man nicht mehr. Das ist gut so, ich brauche kein Mitleid.

Ich bin ganz ich, ganz hier, es ist kalt geworden draussen, der Winter schickt seine Boten.

Ich muss mich weniger verstecken und schützen, die Kälte kommt zu mir, wie gerufen. Sibirien breitet sich aus....

 

Vielleicht hätte ich mir ein paar Worte gewünscht dies Wochenende aus der Ferne, vielleicht eine Umarmung in Gedanken. Vielleicht hätte ich die Menschen gerne erreicht die mir wichtig sind und mir bei meiner Angst helfen könnten. Weil sie da sind. Aber sie sind selbstgewählt fern, eine gemein.sam.e Entscheidung, mit der ich nicht hardern werde. Sie sagt zuviel über mich aus.

Ich nehme mir noch ein paar Realitätspflaster, trinke eine Kanne Eistee und verschwinde in den fremden Worten.

Diese sind mir geblieben, neben der Angst. Sie stehen fest, ohne Zittern Schlange um in meinen Kopf zu gelangen.

 

Wenn ich die Sehnsucht und Einsamkeit ausquartiere wird Platz sein. Für eine sehr lange Zeit.

 

Kein Um - nur Auszug.

 

Die Kisten voller Träume stehen an der Bordsteinkante. Bedien Dich wenn Du einen brauchst, ich tue es nicht.

 

[grenz.ernst][gang.fall]

3 Kommentare 4.11.06 10:56, kommentieren