I WANNA BE CLOSER TO THE STARS....

Erkenn(tniss)e

Jahrbücher II

Bilder

 

# Die erste "bewußte" Vollnarkose, die Schafe dabei im Hintergrund blökend, Dad nebenan. We're still alive.

 

#  Feststellen dass jedes Bett über 1m für mich alleine zu groß ist - Bücher mit ins Bett nehmen, damit nicht soviel Platz ist.

 

# Petit Noursnours in einem fremden Bett schlafen lassen, und wissen dass es richtig so ist. Puschel beim Wachsen am Telefon zuhören.

 

# Das Rauchen nicht aufhören und nicht anfangen. Je nach Bedarf. Nicht für und gegen Jemand. Die erste Nil des Jahres.

 

# Sex auf der Matraze im Nebenzimmer, mitten im Umzug.

 

# Sich köstlich über andere Frauen amüsieren. Und sich dabei nichteinmal gehässig fühlen.  Sie müssen nicht sein wie ich, sie sollten sein wie sie, dann hätten sie Chancen.

 

# 24 Moccha und das freundliche Lächeln bei McCafé. 54 seiten.lange Briefe schreiben und heutzutage einfach wortlos dasitzen. Milchkaffee ist ja auch lecker.

 

# Zigarettenstummel vor dem Fitnesstudio zählen, um zu wissen wie intensiv die Gespräche am Abend vorher waren.

 

# 2 x Sheridans für Anfänger/ Baileysmuffins backen.

 

# Hilfe, wer ist das neben mir im Bett? Aber schön dass Du dabist.

 

# Feststellen, dass das Lieblingswort nur mir gehört und eine helllilablaue Farbe hat...und wie Schokolade den Hals raufrinnt.

 

# 2 Photos von mir an den Spiegel hängen+ den Bitte Lächeln Spruch

 

# Auf den Beerdigungen des Jahres genau zwei Gefühle finden: Mitgefühl und Neid.

# Feststellen wie "schön" Plätzchen sein können.

# Circus all alone - M. - let's dance naked.

 

26.12.07 12:13, kommentieren

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Schattenwerfer

Ich merke es. Wenn ich schreibe, wenn ich fühle, wenn ich denke.
Es ist als schreibt nur ein Teil von mir, ein anderer lauscht, ein dritter erinnert.

Als schreibe ich nicht nur Dir, sondern gleichzeitig all jenen, denen ich einmal ähnliche Gefühle entgegengebracht habe oder entgegenbringen werde.

Es ist als existiert alles gleichzeitig, als könnte es keine Grenzen geben zwischen dem was war, und dem was sein wird.


Und doch ist alles einzigartig.
In seiner Tiefe, in seiner Berührung, in seiner Macht.

Es ist als werfe ich einen Schatten auf alles Licht das mich umgibt, und kühle die Flammen, damit sie länger brennen können.

Ich tunke meine Feder in das Sonnenuntergangsgrau und umarme einen Eisbären.

Ich schicke Liebe über das Leuchtturmnetz und lade Euch auf einen Kakao ein, einen Kaffee, einen Tee.

Ihr seid willkommen.
Immer. Zu allen Zeiten. Bei jedem Wetter.
Jeder von Euch.

Ich habe Euch berührt, und solange ihr die Spuren in Eurem Leben seht, werde auch ihr mich berührt haben.

Auf die eine oder andere Art.

Und nun hänge ich Sterne an das Geländer...

19.12.07 12:10, kommentieren

Atmen.reloaded

Erinnert ihr Euch noch an die : Ich will einfach nur Atmen Phase - und an die Lyrik dahinter.
Ich habe sie wieder in Angriff genommen. Noch sind es nur Skizzen - mehr innerlich als äußerlich, aber ich tue es schon, eifrig.
Atmen.

Und deshalb gilt hier mein Dank heute jenen, die mir beim Luftholen geholfen haben. Danke. Ohne Euch wäre es länger dunkel gewesen. nicht nur in mir. auch um mich.

Besonderer Dank geht an Minusch:
Danke für Deine Wut. Danke für unsre Freundschaft. Danke für den hörschigen Zimt.

Danke auch an M:
Ich weiß, es ist nicht immer leicht für Dich mir ein Freund zu sein, in dieser Zeit, mit unsrer Geschichte. Mach Dir nicht so viele Sorgen - Du weißt - die Katze fällt auf die Füsse.

Danke an die beiden anderen Ms:
Ihr seid knuffig Jungs...you make my life bright.

Danke an D.
Du hast Dich als ein Freund erwiesen, als ich für alle anderen nur zu habendes Frischfleisch war. Danke für Dein Verständnis, Deine Klarheit, Deinen support.

Danke an I.
Ein anderer Traum, aber einer, der meine Wirklichkeit kitzelt.

Ein weiterer ganz besonderer Dank an die Autorin von "Eat, Pray, Love" - die mir den Weg zu mir zurückgezeigt hat.

Danke auch an J.
Für und wegen allem. Thnx for making me stronger.


Ohne dass ich eine Kämpferin werden muss, die ich doch schon bin.

Danke an mich, dass ich dem Fluss in mir folge, dem Verlangen lausche und Pläne mache, mich träumen lasse, und mir Ziele setze.
Hier und heute...

*a pretty piece of flesh*

the funk soul sister

8.12.07 10:58, kommentieren

Schneeköniginnentreffen

Nur noch ein paar Stunden Schlaf, oder wie man das auch immer nennen mag, was nachts mit mir zur Zeit passiert, und dann breche ich auf, über das Eis.

Den einzigen anderen Leuchtturm besuchen, dessen Licht mich diese Woche nicht nur erreicht, sondern zum Strahlen gebracht hat.


Ich werde warme Wintersachen einpacken und ein paar Fragen - damit wir sie begraben können im Herzen eines Schneemanns...



Wenn er dann schmilzt, werden auch sie vergangen sein.


Dazwischen backen wir Plätzchen und lassen uns Worte auf der Zunge zergehen, testen eine Nähe, die viel auszuhalten hatte und viele Eisberge zwischen sich aufgetürmt hat.
Dann lauschen wir dem Regen in der Nacht und kuscheln uns in warme Decken und warme Erinnerungen.



Bei ihr werde ich meine Wut der Träumerin und dem kleinen Mädchen vorstellen - vielleicht erkennen sie sich wieder - und mich dann auch ein Stück.



Dieser Neuanfang bringt Altes hervor.
Ich musste erst einen Riss in meiner Seele zulassen, damit das Licht wieder eindringen konnte.


Nun schicke ich Seifenblasen hinauf über die Rehling zu den Sternen und singe ein Lied, dessen Melodie in einem anderen Herzen geboren wurde.



Vielleicht erzähle ich einst davon, wenn ich sie wirklich niederschreibe.

Die History Sibiriens, die auch meine ist - und doch etwas völlig anderes.

30.11.07 22:28, kommentieren

Klar.sicht des Nachts

Als der Regen auf die Scheiben fiel, fielen auch die ersten Tränen.

Nachdem man mir vorher will Lob hatte zugedeihen lassen, über die Art und Weise, die Klarheit, die Tiefe, kamen sie. Die Worte gegen den Selbstbetrug, die Worte wahrer Freundschaft, die Worte die das Verstecken unmöglich machten.
[B. - ich werd Dir ewig dankbar sein....dafür und für vieles andere auch.]

Nun ist sie da, die Wut, die ich vorher nicht finden konnte in all der Liebe. Die Wut, die ich brauche für die Trauer - und seid gewiss, sie wird auch noch ihren Weg in Worte finden, wenn ich sie durch meinen Kopf und mein Herz gefiltert habe.

Aber sie ist da, und ich begrüße sie glücklich, auch wenn die Erkenntnis dahinter schmerzt, und mehr in Frage stellt als nur das Gerüst dass ich mir gebaut habe.



Aber solange ich hier gemütlich im Inneren des Leuchtturms sitze, die kleine Katze um meine Füsse herumschnurrt und es leise nach Zimtsternen riecht, solange ich mich über den Regen, das weiße Telefon und den Dampf freuen kann, der aus der Teetasse steigt - meiner Zweit-Lieblingstasse, nachdem die Erstlieblingstasse kaputt ist - solange wird auch die Wut einen Weg finden.


Einen Konstruktiven. Nun ist nur die Frage - teile ich sie der Welt, dem Kapitän, den Freunden mit. Damit sie wissen was ich denke, damit sie Prozesse sehen? Oder zerstöre ich damit eine Brücke, die wir uns gerade zueinander bauen?
Aber kann ich unter diesen Voraussetzungen auf dieser Brücke gehen? Stehen? glauben dass sie hält?


Wenn ich glaube dass das Feuer unter Sibirien eines Tages ausbrechen würde, dürfte ich keinen Schritt mehr über die SIlberseen gehen.


Ich werde darüber schlafen...beten...schreiben.

Und mir dann Rat an der Schulter holen, die mir zur Zeit die Ehrlichste ist, und dann vielleicht eine andere Form von ehrlichem Trost von jenem, der mir am nahsten und fernsten ist.


Vorher gehe ich ein paar Sterne streicheln und ein paar Sehsternchen retten.


*in love with you*

1 Kommentar 29.11.07 18:34, kommentieren