I WANNA BE CLOSER TO THE STARS....

Name:
wurde mir gegeben… Silke Katrin – meine Freunde nennen mich jedoch oft ivy oder Löwchen



Geburtstag:
der Tag an dem ich in diese Welt fiel, um sie besser oder schlechter zu machen, Menschen zu berühren und zu betrachten, zu verdammen und zu lieben: 7. Juni



Lebensraum:
meine kleine gemütliche WG (mit der begehrtesten Mitbewohnerin) in Augsburg, die heiligen Hallen meines Bildungsinstituts, das Haus meiner Eltern in Bad Mergentheim, jegliche Kaffeehäuser und schnuckeligen Studentencafés, Spielplätze, einsame Strände, gemütliche Kinosessel, besondere Discos, der Wildpark in Bad Mergentheim, Friedhöfe mit schwarzen Engeln, die Wohnungen meiner Freunde - und last but best: mein Bett mit einem Stapel guter Bücher.



Beschäftigungsstruktur:
Arbeiten – auch wenn Studieren angeblich nicht darunter fällt, mehr Arbeiten, noch mehr Arbeiten, Schlafen, Lesen, Schreiben, stundenlang „sinnvolle“ Diskussionen in der Küche führen, Reisen, Kochen, Telefonieren, Postkarten sammeln, Photographieren,



Grundbedürfnisse:
Leidenschaft. Zärtlichkeit. Tiefsinn. Freiheit. Träume. Intelligenz. Freunde …intelligente Freunde. Liebe. Zeit…..und immer wieder die Zeit dazwischen. Worte, und wortloses Schweigen. Schlaflose Nächte weil das Glück in mir bebt. Traurigkeit, die vergeht, und Raum schafft das Glück anstandslos zu genießen. Nähe… und den richtigen Abstand um sich noch in die Augen schauen zu können. Vertrauen….und die Kraft aus das Vertrauen zu vertrauen. Herz. Herbstzeitlose. Leben.



Dinge, die zu mir gehören und nicht unbedingt verständlich sind:

Nachtschatten. Gummibärchen. Blaue Postkarten. Alte Schwarz/Weiß Negative. Zirkelabdrücke im Daumen. Wirre Briefe. Weiße Möbel. Exfreunde. Efeus. Dodo. Stricknadeln. Weihnachtslieder im Hochsommer. Ängste. Verquere Lieder in gewissen Momenten. Ein blauer Strickpulli. Ein nicht funktionierender Füller. Schwarze Tastaturen. Altmodische Technik. Kroketten nachts um 2. Schatten.



Dinge, auf die ich nicht unbedingt angesprochen werden möchte: (wenn Du es tust, wirst Du wissen warum, und ich werde es auch wissen)

Adoption. meine Zukunftspläne. Klingen. Vergewaltigung. Trennungen. Versagens- und Verlustängste. Die letzte Nacht. Politik. Magisterarbeitsthemen. Kinder. Meine Gesundheit. Mein Schweigen. Bremen. Tollwut. Freundschaft. Techno. Forschungsarbeiten. Sexuelle Phantasien. Schule. Einen Platz in meinem Bett. Verrat.



Männer:
gab es einige, nicht zu viele, für mich genau richtig. Ich verdanke ihnen viel an Erfahrung, einiges an Macken und vieles von dem was ich jetzt bin. Beziehungen sind ein heißes Pflaster, an den ich mich gerne verbrenne und es doch immer wieder betrete. Affären sind eine simple Form von Selbstbetrug.



Moral:
ein Konstrukt, dem ich nachhänge, manchmal nachtrauere, doch verpflichtet bin ich mir und meinem Leben – solange ich keinen anderen Menschen in seiner Freiheit und Seele verletzte, gehe ich die Wege, die ich mir aussuche, ob es Dir passt oder nicht.



Frauen:
wundervolle Geschöpfe. Gefährtinnen. Freundinnen. Objekte. Ästhetik. Schönheit. Seele.



Aufgaben:
der Mensch zu werden, der ich sein kann und will. Die Welt in meinem kleinen Rahmen zu verbessern. Erfahrungen sammeln. Sich selbst und dem Leben treu sein. Träume verwirklichen. Nur einen Menschen wirklich zu berühren.



Wünsche:
ein Saxophon. Genug Geld um meine Träume zu verwirklichen. Eine Lebensaufgabe finden. Liebe. Worte, die nicht banal sind. Einen Roman schreiben. Das perfekte Lied hören. Ein Haus besuchen. Einen Baum umschmusen. Kekse backen. Die Realität berühren. Am Meer leben. Ein Zuhause sein. Kirschkerne. Rockmantik. Zufriedenheit. Einen Flügel…und manchmal auch Zwei. Dass Du die Welt einen Tag mit meinen Augen sehen kannst. Meine Seele biegsam zu halten. Hingabe. Endlichkeit. Frühstück auf dem Balkon. Apfel-Zimt-Tee.



Ängste:
Das Leben zu verpassen. Auf der Strecke zu bleiben. Mir wichtige Menschen zu enttäuschen. Einsamkeit. Trauer. Tod jeder Illusion – und jeden Lebens. Die richtigen Worte zu verlieren. Versagen. Verrat – an mir, am anderen, an der Wahrheit. Aufzugeben.



Zeiten in unterschiedlichen Aggregatszuständen:

Ich betrachte die Vergangenheit. Ich erlebe die Gegenwart. Ich harre der Zukunft.

Ich erlebte die Vergangenheit. Ich erwarte die Gegenwart. Ich betrachte die Zukunft.

Ich hasse die Vergangenheit. Ich ertrage die Gegenwart. Ich flüchte vor der Zukunft.

Ich sehne mich nach der Vergangenheit. Ich trauere der Gegenwart. Ich hasse die Zukunft.

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Rollen in meinem Leben:

die Tochter meiner Mutter. Die Freundin meiner Mitbewohnerin
Die Hüterin meiner Maus. Die Gärtnerin meiner Efeus. Die Wunschgeliebte meines inzwischen verheirateten Exfreundes. Die Hausgeberin für meinen Hausfreund
Die beste Freundin meiner Freunde. Die Notrufzentrale.
Die perfekte Zielscheibe. Ein perfekter Ersatz. Die Mutter meiner ungeborenen unerwünschten Kinder . Die Sehnsucht eines Menschen. Die Vergangenheit meiner großen Liebe. Die Zukunft. Die Gläubigerin eines Gottes, an den ich nicht glauben kann. Die Wegbereiterin für viele andere. Die perfekte Illusion.



Was ich Dir bin, musst Du selbst herausfinden.